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INSANIA

Wir haben mit dem Gittarist Lukas aus der Band Dawn of Disease über das neue Album,die deutsche Metalscene, den schwedischen old school Sound und noch mehr gesprochen.

Hi, Dawn of Disease!
Kannst du am Anfang den tschechischen Zuhörern die Band  vorstellen?

Hallo! Du sprichst mit Gitarrist Lukas.Wir sind eine Death Metal Band aus Osnabrück und bestehen aus den Mitgliedern Tomasz (Vocals), Lukas (Guitar), Olli (Guitar), Michael (Bass) und Mathias (Drums). Dawn of Disease gibt es mit einer kleinen Unterbrechung (2007 – 2009) schon seit 2003. In der aktuellen Besetzung existieren wir seit 2009.

Warum habt ihr euch entschieden, gerade den schwedischen old school Metal zu spielen?

Weil unser Hautpeinfluss aus dieser Richtung kommt. Jeder von uns mag unterschiedliche Arten von Metal (am liebsten natürlich Death Metal, haha) aber der schwedische old school Metal ist das, was uns alle verbindet.

Vor kurzer Zeit habe ich eure neue CD Crypts og the Unrotten gekauft. Von Anfang bis zu Ende  war ich davon total fertig.Wie verkauft man das Album? Wie sind die Rezensionen?

Schön, dass dir das Album gefällt. Bis jetzt läuft eigentlich alles sehr gut und wir sind selber von den durchweg guten Rezensionen überrascht. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man merkt, dass die Fans die Musik, die man macht, mögen.

Worum geht es in eurem neuen Album, was möchtet ihr den Zuhörern mittteilen?

Unser Album hat als hauptsächliche Inspirationsquelle die Kapuzinergruft von Palermo, wo hunderte natürlicher Mumien ausgestellt sind. Mit unserer Musik auf dem Album wollen wir den Zuhörern ein Gefühl vermitteln, als wären sie hilflos inmitten dieser Massen von Toten ohne einen Ausweg.

Sag mir, wie sieht die deutsche Metalszene aus? Besucht man die Konzerte? Bei uns in Tschechien ist es ab und zu ganz armselig.

Die deutsche Szene ist meiner Einschätzung die wohl größte Europas. Jeden Tag finden irgendwo Konzerte statt und in regelmäßigen Abständen touren große Bands durch Deutschland. Leider führt dieses Überangebot an Konzerten dazu, dass die Konzerte teilweise nicht sehr gut besucht sind. Im Großen und Ganzen kann man aber mit der Situation in Deutschland mehr als zufrieden sein.
In Tschechien scheint es allerdings wirklich wenige Konzerte zu geben, das sieht man schon alleine wenn man sich die Europa-Tourpläne einiger Bands anguckt. Allerdings habt ihr einige großartige Festivals, wie das Obscene Extreme oder Brutal Assault Open Air, auf denen wir übrigens sehr gerne mal spielen würden!

Plant ihr, das Album Crypts of the Unrotten auf Vinyl herauszugeben?

Zunächst hatten wir geplant eine kleine Auflage auf Vinyl zu veröffentlichen. Im Endeffekt hat es dann aber leider doch nicht geklappt. Wir hoffen aber, dass wir spätestens das nächste Album auch auf Vinyl herausbringen können.

Wer von euch schreibt die Musikstücke? Macht ihr Musik zusammen oder jeder selbst?

Die meisten Lieder schreibe ich, einige stammen von Olli. Unser System beim Songwriting sieht so aus, dass Olli oder ich die Songs zuhause vorbereiten und sie den anderen dann im Proberaum präsentieren. Dort werden dann auch Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen.

Wer hat die schöne Verpackung gebildet? Im CD-Laden wurde ich damit fasziniert. Die grüne Farbe war gute Wahl!

Das Cover stammt von Remy C. (Headsplit Design) und es passt meiner Meinung nach exakt zu der Musik und dem Konzept des Albums. Wir haben uns diesmal auch bewusst für ein Digipak entschieden, da es einfach besser aussieht als ein normales Jewelcase.

Auf welche Weise habt ihr so tollen „veralten“ Sound erzielt?Auch wenn ihr aus Deutschland seid, klingt die Musik wie aus Schweden.

Da hat unser Produzent Jörg Uken ganze Arbeit geleistet. Er hat uns einen coolen old school Sound verschafft, der trotzdem mit einer fetten Produktion ausgestattet ist. Wir versuchen nicht wie andere Bands gezwungen nach alten schwedischen Death Metal Bands zu klingen (das ginge ja auch ganz einfach mit einem BOSS HM-2 Effektgerät), sondern probieren immer ein bisschen herum und finden so unseren individuellen Sound, der dennoch schwedisch klingt.

Ich habe auf eueren Webseiten kein Konzert in der Tschechischen Republik gefunden. Habt ihr vor, in der Zukunft ein Konzert bei uns zu machen?

Wie ich bereits erwähnt habe, wäre es eine Ehre für uns auf dem Obscene Extreme oder dem Brutal Assault Open Air zu spielen; einzelne Clubshows sind zur Zeit leider nicht geplant. Es würde uns aber trotzdem freuen, wenn wir im Laufe dieses oder nächsten Jahres einige Shows in Tschechien spielen würden!

Welche Musikvorbilder habt ihr?

Da gibt es jede Menge. Hauptsächlich Bands aus dem schwedischen Sektor wie Entombed, Vomitory oder Dismember aber natürlich auch amerikanische Bands wie Malevolent Creation und Cannibal Corpse. Außerdem natürlich noch unsere holländischen Nachbarn von Gorefest und God Dethroned.
Es gibt noch viele weitere Bands und Musiker aus verschiedenen Genres, die ich hier aufgrund der großen Zahl gar nicht alle aufzählen kann.

Ich nehme an, daß man auch in Deutschland mit Deathmetal nicht ernähren kann, was seid ihr vom Beruf?

Wir haben alle unterschiedliche Beschäftigungen. Tomasz und Olli haben einen festen Job, Mathias, Michael und ich sind Studenten. Mathias studiert sogar sein Instrument (Schlagzeug). Er wird also in Zukunft tatsächlich mit Musik sein Geld verdienen.

Habt ihr Zeit, sich auch anderen Hobbys zu widmen? Außer Musik, selbstverständlich.

Eigentlich haben wir neben der Musik keine anderen Hobbies, haha. Wenn wir nicht grade Proben, Konzerte spielen oder im Studio sind, verbringen wir die meiste Zeit damit Musik zu hören und selber Konzerte und Festivals zu besuchen.

Kennt ihr einige Metalbands aus Tschechien?

Die einzige Band aus Tschechien, die ich kenne ist Fleshless. Ich denke unser Sänger Tomasz kennt sich da etwas besser aus, da er schon länger in der Szene unterwegs ist als ich.

Habt ihr die Vorstellung, in welcher Richtung soll sich die Kapelle weiter entwickeln? Wollt ihr uns weiterhin den tollen Deathmetal bringen oder ergänzt ihr die nächste CD um Frauengesang und Bogeninstrumente, bzw. um den Dudelsack? (haha)

Haha, nein, ich denke wir bleiben unserer Linien treu. Wir versuchen aber uns von Album zu Album weiter zu entwickeln, damit es auf Dauer nicht langweilig wird. Längerfristig gesehen wollen wir uns als feste Death Metal Größe in Europa etablieren und noch so lange es geht Musik zusammen machen.

Vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche euch in der Zukunft viele guten CDs und Fans!

Vielen Dank auch an dich für das Gespräch! Vielleicht sehen wir uns ja bald in Tschechien.

http://www.dawnofdisease.com/

Translation by Susan.

Česká verze (tschechische Version)


Zveřejněno: 15. 07. 2012
Přečteno:
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Autor: Asphyx | Další články autora ...

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Zatím je tu mrtvo. Určitě nejsi bez názoru, tak buď první a přidej svůj komentář